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Mit dem Handy-Ticket ins Schwimmbad

vor 22 Tagen · 3 Min

Der Besuch im Freibad oder der Schwimmhalle ist in der Regel ein analoges Vergnügen. In welcher Form spielt also Digitalisierung in diesen Bereichen eine Rolle? Was können Kommunen und Städte aus dem vergangenen Jahr lernen? Wie sieht die digitale Transformation in Schwimmbädern aus?

Durch die Pandemie wurde der Betrieb der Schwimmbäder massiv beeinflusst. Vielerorts war der Besuch in Freibädern möglich, allerdings nur unter limitierten Kapazitäten und mit Kontaktdatenerfassung. Diesen Herausforderungen wurde mit einem digitalen System begegnet, welches:

  • Buchungen direkt mit den Kontaktdaten erfasst
  • Kapazitäten im Blick behält
  • einen kontaktlosen Check-In ermöglicht.

Was zu Beginn eine Lösung in der Pandemie war, ist nun der Anstoß für eine digitale Transformation im Schwimmbadbereich.

Mit Transparenz punkten

Heutzutage sind Menschen gewohnt, Dinge des alltäglichen Lebens online zu finden und zu buchen – ob zuhause oder unterwegs mit dem Smartphone. Bezahlt wird nicht mehr mit Bargeld am Kassenhäuschen, sondern vorab im Internet. Ein digitales Schwimmbad kommt dieser Bequemlichkeit entgegen, indem es seinen Eintritt online buchen und bezahlen lässt.

Auch ohne auferlegte Kapazitätengrenze ist es sinnvoll und entgegenkommend, den Besucheransturm transparent zu machen. Sie kennen es sicher schon vom ÖPNV oder Museen. Die Auslastung wird so für die Besucher ersichtlich und auf mehrere Schwimmbäder der Kommune verteilt. Die Ermittlung von Echtzeit-Statistik sogt für Planungssicherheit.

Die Eintrittskontrolle

Der Verwaltungsaufwand eines digitalen Schwimmbades ist drastisch reduziert, denn die Besucher halten ihre Eintrittskarte als Handy-Ticket bereit. Das reduziert nicht nur den Papierverbrauch, sondern beugt auch dem Fall vor, dass Papiertickets oder Jahres- und Mitgliederkarten verloren gehen. Ein digitales Ticket schützt vor unrechtmäßiger Weitergabe, denn jeder Code ist individuell.

Das Einchecken der Besucher kann zum Beispiel mit Handscannern unterstützt werden, die QR-Codes sowohl von Papier als auch Smartphones auslesen. Ein Piep und der Badespaß kann beginnen – denn bezahlt wurde bereits bei der Buchung ganz ohne Bargeld.

Erfolgreiche Digitalisierung bedeutet dabei nicht, dass ältere Generationen abgehängt werden. Vielmehr schafft es einfachere und ressourcenschonendere Prozesse und reduziert den Verwaltungsaufwand. Ein gutes digitales Buchungssystem für Schwimmbäder erlaubt auch das manuelle Anlegen von Buchungen und synchronisiert alle Kapazitäten online in Echtzeit. So wird Fortschritt geschaffen, ohne Personengruppen auszuschließen.

Ressourcenmanagement

Die digitale Transformation in Schwimmbädern fängt mit dem Online-Buchen des Eintritts an und wird gefolgt von der Buchung der Saunalandschaft, des Aquafitness Kurses und der Geburtstagsanmietung. All diese Ressourcen können digital verfügbar und auffindbar gemacht werden. All dies möchte smart in einem System verwaltet werden.

Die Verwendung eines Systems sollte allerdings nicht die Nutzung mehrere Mitarbeitenden verhindert. Ein erfolgreiches digitales Schwimmbad legt daher verschiedene Rollenprofile für die Mitarbeitenden an und sorgt für ein gutes Change Management sowie Schulungen. Schlussendlich tragen Menschen zur digitalen Transformation bei.

Umsetzung

Es ist entschieden: Die Schwimmbäder Ihrer Kommune sollen digital werden. Was ist bei der Umsetzung und Wahl des Systems zu beachten? Zunächst wird die Frage gestellt, ob man auf Eigenentwicklung oder externe Softwarelösungen setzen sollte. Beide Optionen haben Vor- und Nachteile, wobei insbesondere letzteres eine schnelle Umsetzung und regelmäßige Weiterentwicklung gewährleistet. Vorteile ergeben sich auch daraus, wenn der Aufwand der internetbasierten Zahlungsabwicklungen inklusive Rechnungsstellung extern und automatisiert übernommen wird.

Des Weiteren muss ein Buchungsmanagementsystem gefunden werden, welches den Anforderungen eines Schwimmbades gerecht wird. Das heißt konkret, statt einem Event-Ticketsystem wird ein Buchungs- bzw. Reservierungssystem angestrebt, welches nicht auf einmalige, sondern auf wiederkehrende Ereignisse ausgelegt ist – so wie der Schwimmbadeintritt.

Kommunen aller Größe können mit dem digitalen Schwimmbad die Welle der Digitalisierung, die uns vergangenes Jahr unverhofft eingeholt hat, zum eigenen Vorteil fortsetzen.


anny wünscht viel Spaß beim Besuch der diesjährigen interbad innovation days in Stuttgart! Kontaktieren Sie mich gerne bei Fragen zum digitalen Schwimmbadeintritt und einer eigenen Online-Buchungsseite.